Wofür ist die Bearbeitungsgebühr für einen Kredit?

In der Regel erheben die Banken beim Abschluss eines Kreditvertrages eine Bearbeitungsgebühr. Ihre genaue Höhe wird aus der Darlehenssumme berechnet, und fällt je nach Kreditart unterschiedlich aus. Bei einer Baufinanzierung beträgt sie meistens ein Prozent der Darlehenssumme, bei einem Ratenkredit ist sie in der Regel höher und macht zwischen zwei und drei Prozent der Darlehenssumme aus. Mit der Bearbeitungsgebühr werden die Banken für den Aufwand entschädigt, die sie für die Bonitätsprüfung der Kunde haben. Bei Immobiliendarlehen entstehen für die Bank Kosten für die Überprüfung der Kreditsicherheiten. Die Bank muss feststellen, ob bei einer eventuellen Zahlungsunfähigkeit seitens der Kreditnehmer die als Sicherheit dienliche Sache (Immobilie, Grundstück) die Kredithöhe abdecken würde. Für die durch die Bank erfolgte Bewertung nebst Feststellung des Verkehrswertes der Sicherheit fallen Schätzgebühren an. Für diese wird in der Regel eine Pauschalsumme erhoben, die zwischen 500 und 750 Euro liegen kann.

Bearbeitungsgebühren für Kredite wurden heiß diskutiert

Bearbeitungsgebühren für Kredite gelten dennoch als umstritten, da das Bearbeiten von Kreditanträgen als eine Leistung angesehen wird, die vor allem im Interesse der Banken liegt. Dazu gab es einen Rechtsstreit, der sich über Jahre hinwegzog. Nach dem gefällten Urteil haben die Verbraucher das Recht, Bearbeitungsgebühren zurückzufordern.